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(Un)perfekter Alltag

Weniger Träume, und endlich wieder mehr Ziele!

Traum oder Ziel – wo liegt der Unterschied?

Träume und Ziele… Beides bedeutet, dass du dir wünscht, etwas zu erreichen. Träume können allerdings auch unerreichbar oder unrealistisch sein. Träume beinhalten auch noch keine Handlung. Du kannst davon träumen, den großen Lottogewinn zu bekommen. Vielleicht führt das auch dazu, dass du regelmäßig deine sechs Kreuzchen setzt, aber du kannst auch – so wie ich das gerne mal mache – vom großen Gewinn träumen ohne den Schein auszufüllen. Träume sind eher wie eine Richtung, sie können sehr konkret sein, aber auch eher vage.

Weißes Blatt, auf dem "Traum oder Ziel?" steht, schwarzer Stift liegt daneben

Ziele sind anders. Während Träume auch da sein können, ohne dass du etwas dafür tun musst, bedeuten Ziele eine klare Ausrichtung. Ziele können klar benannt werden. Eine konkrete Formulierung, was genau du wann und wie erreichen möchtest.

Ziele sind fest verknüpft mit der Tat. Einen Traum kannst du einfach träumen, für ein Ziel brauchst du einen Plan. Eine genaue Vorstellung, was du tun möchtest, um deinem Ziel einen Schritt näher zu kommen.

Die Pandemie macht Ziele schwieriger, oder?

Ich liebe es, Pläne zu machen. Ich setzte mir auch immer Ziele – Jahresziele, Quartalsziele, berufliche Ziele, private Ziele… Natürlich erreiche ich nicht jedes Ziel, und nicht selten ist eine Korrektur der Ziele notwendig. Aber ich bin ein Mensch, der gerne plant und auch gerne Ziele im Kopf hat. Meine Pläne erlauben mir Vorfreude, ich male mir aus, wie Dinge sein werden und freue mich darauf (genau, ich visualisiere meine Ziele). Ja, ich kann mich auch mal treiben lassen und natürlich muss nicht jeder Wunsch oder Traum sofort in eine Ziel gepresst werden.

Blauer Himmel, Wiese mit Ortseingangsschild: Plan A durchgestrichen, Plan B

Corona macht Planung schwierig. Es gibt so wenig verlässliches:

  • Wir haben Sommerurlaub gebucht (in Deutschland) – eher ein Traum, als ein Ziel.
  • Während meine Kinder in die Schule gehen, kann ich… – eher ein Traum, als ein Ziel.
  • Meine Freundin hat Geburtstag und ich würde sie gerne besuchen – eher ein Traum, als ein Ziel
  • Ich möchte wieder mehr Gruppentherapien anbieten – eher ein Traum, als ein Ziel
zwei weiße Figuren, kleine Figur schaut zu großer Figur hoch, von der nur die Füße zu sehen sind. Unerreichbar

Einerseits ist mir durchaus bewusst, dass die Pandemie in meinem Leben zu deutlich weniger Einschränkungen führt, als bei manch anderen Menschen. Trotzdem wünsche ich mir mehr Ziele und weniger Träume. Ich glaube ja, dass man auch in schwierigen Zeiten Ziele setzen kann, aber ich würde mir deutlich mehr Planungssicherheit wünschen.

Fotos: Pixabay und eigene

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