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Der Bindungseffekt

Wir sind nicht alle gleich in der Art, wie wir Beziehungen führen…

Möchtest du mehr über deine Art, Beziehungen zu führen lernen? Oder wissen, wie man damit umgeht, wenn die Herangehensweisen von dir und deiner Partnerin/deinem Partner an Beziehungen unterschiedlich sind? Dann könnte „Der Bindungseffekt“ von Ursula Nuber etwas für dich sein.

Ein Freund von mir hat es gelesen, der sich mal mit den eingangs genannten Fragen beschäftigten wollte. Auf seine Empfehlung hin bin ich es jetzt auch durch gegangen, und ich finde es hilfreich. Manches, was man erlebt hat, macht nach dem Lesen mehr Sinn.

Es stellt den Zusammenhang her zwischen dem, was wir als Kinder erlebt haben, und unserem Verhalten als Erwachsene, vor allem eben in Beziehungen. Es sorgt mit einem Fragebogen dafür, dass wir uns selbst einordnen können (und darüber hinaus vielleicht auch den Menschen, mit dem man in einer Partnerschaft ist).

Die vier Bindungstypen sind der sichere Bindungstyp, der es, wie der Name schon vermuten lässt, am leichtesten im Leben haben dürfte. Dazu kommen die drei unsicheren Bindungstypen: Der ängstlich gebundene Bindungstyp, der vermeidend gebundene und der ambivalent gebundene. Es wird für alle Typen beschrieben, wie sich der Bindungstyp bemerkbar macht, wie klassische Konfliktsituationen aussehen und was dahinter steckt. Es geht bis hin zum extremsten unsicheren Bindungstyp, dem narzisstischen inklusive seinem „Echo“.

Man ist aber, so die Autorin, nicht dazu verdammt, sich für immer passend zum erworbenen Bindungstyp zu verhalten. Natürlich können Kindheitserfahrungen nicht rückgängig gemacht werden, aber es hilft uns, wenn wir sie uns bewusst machen. Dann können wir damit besser umgehen, den Partner oder die Partnerin auch besser verstehen und mit Konflikten weniger zerstörerisch umgehen. Wir können also den Einfluss des erlernten Bindungsstils auf uns verringern. Ein tröstliches Fazit…

Von mir also eine Empfehlung für dieses Buch!

Das sagen Sylvia und Frauke:

Sylvia: Ich hab mich schon im Psychologie-Studium mit den Bindungstheorien auseinandergesetzt, spannendes Thema, aber gerade eher nicht so mein Thema…

Frauke: Puh.. Das Buch ist bestimmt spannend und aufschlussreich, aber ich habe zur Zeit keine Lust auf Selbstoptimierung. Die Beschreibung erinnert mich an ein Buch, welches ich im letzten Jahr gelesen habe „Die fünf Sprachen der Liebe“. Wem die obere Beschreibung zusagt, der sollte sich auch mit diesem Buch auseinander setzten 🙂

(Artikel enthält Affiliate Links.)

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