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(Un)perfekter Alltag

Meine Therapiedecke – was bringt sie? Und behalte ich sie?

Seit Monaten wollte ich die Gravity-Decke schon haben und muss jetzt entscheiden, ob ich sie auch behalte…

So, liebe Leserinnen und Leser, wir haben das seltsamste Osterfest, an das wir uns erinnern können, hinter uns gebracht und es auch ohne große Gesellschaft überstanden. Dazu konnten wir herrlichstes Kaiserwetter genießen und zumindest mal ne Runde spazieren gehen. Jetzt machen wir mal mit einem Beitrag weiter, den wir schon vor dem Virus geplant hatten und der auch schon geschrieben war. Hoffentlich habt ihr den Kopf frei für andere Gedanken 🙂

Los gehts.

Nachdem ich im vergangenen halben Jahr mit Werbung für die Gravity Gewichtsdecke zum Beispiel auf Instagram immer wieder bombardiert worden bin und dann auch noch bei einem Podcast jemanden davon habe schwärmen hören, wollte ich unbedingt eine haben. Besonders gut schlafen tue ich aktuell – eigentlich schon eine ganze Weile – nämlich nicht. Ein Testbericht hat drei verschiedene Preisklassen gezeigt, aber alles in allem schien mir die teurere Variante am sinnvollsten. Sowas wie innerhalb eines abgesteppten Bereiches verrutschende Füllungen, die einer günstigeren Decke bescheinigt wurden, hätten mich nämlich bei der Nutzung absolut wahnsinnig gemacht, genauso wie ein Bezug, in dem die schwere Decke sich verheddert. Das sollte alles bei dieser Version nicht so sein. Also: Bestellt!

Die Gravity-Therapiedecke (Affiliate Link)

Die erste Nacht mit dem guten Stück…

Ich musste mehr als drei Wochen auf die Lieferung warten, aber das scheint nicht die normale Lieferdauer zu sein, sondern da hatte ich einfach Pech. Der Stand nach der ersten Nacht unter dieser Decke ist: Fühlt sich erstmal gut an! Auch wenn ich nicht sagen kann, dass ich schon anders bzw. besser geschlafen hätte. Das soll auch mal etwas länger dauern, und genau aus diesem Grund hat man 28 Tage Zeit zum Testen.

Die erste Woche

Eins kann man schonmal sagen: der kuschelige Bezug ist sehr angenehm. Die Decke ist auch warm genug, ohne weiteres Oberbett, auch wenn man mit auf Kipp geöffnetem Fenster schläft. Da ist vermutlich aber nochmal jeder anders…

Schlafe ich schon besser? Da bin ich noch nicht sicher. Es fühlt sich mit der Decke ein bisschen so an, als würde man schneller ruhig genug zum Einschlafen. Schonmal nicht schlecht.

Woche 2…

Jetzt hatte ich doch schon zwei Nächte, in denen ich zusätzlich mein übliches Oberbett brauchte. Und offenbar gewöhnt man sich so schnell an das Gewicht der Decke, dass ich das Gefühl hatte, sie sei doch gar nicht schwer. Man liegt ja beim Schlafen schließlich nicht unter der gesamten Masse der Decke und spürt die ganzen 8 kg der Decke, sondern das meiste Gewicht liegt nur auf der Matratze und der Körper bekommt sozusagen nur den Anteil des Quadratmeters ab, der auch den Körper bedeckt.

Daraufhin hab ich die Gewichtsdecke einmal kurz gegen das normale Oberbett getauscht – und hatte das Gefühl, eigentlich gar nicht zugedeckt zu sein 😂 Das hab ich nach nicht mal einer Stunde wieder geändert, die Gewichtsdecke wieder rausgeholt und darunter gut geschlafen.

Woche 3…

Okay, es sind erst zweieinhalb Wochen rum, aber ich bin fast schon bereit, die Entscheidung zu treffen. Ich muss gestehen, dass der Bezug einigen Anteil an der Entscheidung hat. Der fühlt sich echt gut an, schön kuschelig. Und inzwischen glaube ich, dass ich tatsächlich besser darunter schlafe.

Kuscheliger grauer Bezug, Vorderseite und Rückseite sichtbar
eigenes Bild

Fazit (fast) nach dem Testzeitraum

Und: Behalte ich die Decke tatsächlich? Sie ist ja relativ teuer. Ich habe mit Sommer- und Winterbezug im Paket 279€ bezahlt (und danach wegen der langen Wartezeit einen Nachlass von 5% bekommen…). Aber mir ist es das jetzt wert, es fühlt sich gut an, darunter zu schlafen, und ein vernünftiges Oberbett von „normaler“ Machart ist auch nicht günstiger.

Also: Empfehlung von mir (Affiliate Link)
Und dann kann ich jetzt auch den großen Karton entsorgen 🙂

Fotos: Pixabay

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